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Know your Dahua settings | WDR | Videobild-Einstellung

Was ist WDR?

WDR, oder Wide Dynamic Range, passt die Belichtung einer Überwachungskamera an, um klare Bilder in Szenen mit kontrastreicher Beleuchtung aufzunehmen. Er stellt sicher, dass sowohl helle als auch dunkle Bereiche sichtbar und richtig belichtet sind, wodurch die Bildqualität und die Detailgenauigkeit insgesamt verbessert werden.

Der zur Messung des Wide Dynamic Range (WDR) verwendete Wert wird in der Regel in Dezibel (dB) angegeben. Er gibt den Bereich der Leuchtdichtewerte an, den eine Kamera effektiv erfassen und wiedergeben kann. Ein höherer WDR-Wert bedeutet im Allgemeinen, dass die Kamera besser in der Lage ist, Szenen mit extremen Helligkeitsschwankungen zu verarbeiten, was zu einer besseren Bildqualität führt. Allerdings sollte man bedenken, dass jeder Hersteller seine eigene Methode zur Bestimmung des dB-Wertes einer Kamera hat. Daher kann es beim Vergleich von Produktdatenblättern vorkommen, dass eine Kamera mit einem niedrigeren Wert einen anderen Hersteller mit einem höheren dB-Wert übertrifft.

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Wie funktioniert es und wie kann man es verwenden?

In der Videoüberwachung passt Wide Dynamic Range (WDR) die Kameraeinstellungen an, um klare Bilder in Szenen mit sowohl hellen als auch dunklen Bereichen aufzunehmen. Dabei werden mehrere Belichtungen derselben Szene kombiniert, um sicherzustellen, dass Details im gesamten Bild sichtbar sind. Auf diese Weise bleibt die Bildqualität auch bei schwierigen Lichtverhältnissen erhalten, was die Effizienz der Überwachung insgesamt verbessert.

WDR (Wide Dynamic Range) ist bei der Überwachung von Szenen mit starken Lichtkontrasten unerlässlich. Er ist besonders nützlich an Eingängen, in Außenbereichen, in Räumen mit Glas, bei der Verkehrsüberwachung, in Innenräumen mit Fenstern und an Sicherheitskontrollpunkten. WDR sorgt für klare Details sowohl in hellen als auch in dunklen Bereichen und erhöht so die Effektivität der Überwachung.

Was ist zu tun, wenn WDR nicht verfügbar ist?

Bei Szenen mit hohem Kontrast und starkem Gegenlicht, bei denen die WDR-Option auf Ihrer Kamera nicht verfügbar ist, gibt es zwei alternative Methoden zur Verbesserung der Bildbelichtung.

Die Backlight Compensation (BLC) ist eine dieser Methoden. In Situationen, in denen sich die Kamera an die durchschnittliche Beleuchtung anpasst, wodurch das Bild möglicherweise abgedunkelt wird, hellt BLC stattdessen das gesamte Bild auf. Dabei handelt es sich um eine traditionelle Technik, bei der DSPs (digitale Signalprozessoren) eingesetzt werden, um die Belichtung im gesamten Bild zu erhöhen, anstatt wie bei WDR die Helligkeit in über- und unterbelichteten Bereichen selektiv auszugleichen. Dadurch wird eine Überbelichtung in bereits gut beleuchteten Bereichen vermieden.

Die Highlight Compensation (HLC) ist eine weitere Option. Dabei werden intensive Lichtquellen im Bild identifiziert und die Belichtung speziell in diesen Bereichen reduziert, um die Bildqualität insgesamt zu verbessern. Bei einer schwach beleuchteten Szene, in der helle Lichtquellen wie Scheinwerfer oder Straßenlaternen eine übermäßige Helligkeit verursachen, dimmt die HLC diese Quellen automatisch ab und sorgt so für eine angemessene Belichtung der umliegenden Bereiche.

Autor: Deepak Pandey | EPS Technik
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